Bei Erwachsenen ist das Kieferwachstum abgeschlossen – der Kiefer kann nicht mehr durch reine Zahnspangenbehandlung beeinflusst werden. Viele Fehlstellungen beruhen jedoch nicht nur auf der Zahnposition, sondern auf einer ungünstigen Lage der Kiefer zueinander. In ausgeprägten Fällen reicht eine kieferorthopädische Behandlung allein daher nicht aus.
In solchen Situationen bietet eine kombinierte kieferorthopädisch–kieferchirurgische Behandlung eine effektive und nachhaltige Lösung. Sie sorgt nicht nur für eine optimale Zahnstellung, sondern auch für eine harmonische und funktionelle Beziehung von Ober- und Unterkiefer.


Warum eine Operation manchmal notwendig ist
Ausgeprägte Kieferfehlstellungen können funktionelle, gesundheitliche und ästhetische Einschränkungen verursachen. Viele Betroffene leiden unter:
Auch psychische Faktoren spielen eine Rolle: Ungünstige Profil- oder Kieferverhältnisse können das Selbstwertgefühl beeinträchtigen. Ein wichtiger Aspekt: Stimmt die Funktion, folgt die Ästhetik meist automatisch.
Eine stabile, gesunde Kieferposition führt oft zu beeindruckend harmonischen Ergebnissen, ohne dass das äußere Ziel primär „ästhetisch“ formuliert werden muss.
Behandlungsablauf
Eine kombinierte Behandlung erfordert sorgfältige Planung, Erfahrung und enge interdisziplinäre Zusammenarbeit. In unserer Praxis erfolgt sie gemeinsam mit erfahrenen Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen nach einem klar strukturierten Konzept: